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Dezember
2011
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| Menschen und
Impressionen: Tunesien - Der Süden .. |
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bietet mehr als nur Sonne pur. Es gibt zudem viele
Möglichkeiten die abgeschirmten Hotelanlagen an der Küste (siehe unten
Djerba) zu verlassen und das "andere" Tunesien zu entdecken. Mit
etwas Englisch oder besser noch Französisch, kann man sich allein mit
öffentlichen Verkehrsmitteln frei und sicher durch das Land bewegen. In
Tunesien treffen Orient und Okzident aufeinander, europäisch orientiertes
Denken mit arabischer Lebensart und islamisches
Traditionsbewusstsein.
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Douz,
die eher dörflich wirkende Stadt bietet das ganz besondere Flair einer
Wüstensiedlung. Niedrige, einfache Häuser und sandige Straßen prägen das
Bild des leicht überschaubaren Orts. Neben Tozeur ist die kleine Stadt ein
weiteres "Tor zur Wüste". Das Hauptereignis ist der Markt am
Donnerstag, zudem ist es eines der Hauptziele für Tagesausflüge von den
Hotelanlagen an der Küste, die Busladungen für einen halbstündigen
"Kamelritt in der Sahara" hierher schaffen.
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Tozeur mit seiner großen Oase und
seinen altertümlich wirkenden Lehmziegelbauten in der Altstadt erfreut
sich trotz seiner größeren Entfernung von der Küste bei Touristen
steigender Beliebtheit. Viele Besucher nehmen den Salonzug "Lézard
Rouge" durch die Selja-Schlucht bei Metlaoui oder besuchen mit dem
Allrad die Bergoasen bei Chebika, Tamerza und Mides nahe der
algerischen Grenze.
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Tadatouin: Eine im Ganzen karge
und bizarre Landschaft; dünn besiedelt. Am Berghang und teilweise auch
auf der Kuppe klebende, oft schon verfallene Bergdörfer oder in den Boden
gegrabene Wohnhöhlen prägen den Südosten von Tunesien. Diese Bergregion
war seit jeher eines der Rückzuggebiete der halbnomadischen Berber, in
das sie jahrhundertlang bei Gefahr flüchteten. Keine Gegend Tunesiens
wird mehr von Tagesausflüglern (zumeist von Djerba) besucht, über Nacht
bleibt dagegen fast niemand und man bleibt in den kleinen meist rustikalen
Pensionen mit den Einheimischen allein.
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