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Die Bewohner der Millionen-Residenz an der Mündung
des Rio de la Plata ("Silberfluss") versehen sich gern selbst mit dem Attribut
im "Paris der neuen Welt" zu leben. Einmal war die Stadt der
teuerste Fleck von ganz Südamerika, aber davon ist nach der extremen
Abwertung des Pesos im Januar 2002 nichts geblieben und besonders die
Mittelschicht kämpft um das schlichte Überleben. Aber trotz der täglichen
politischen Demonstrationen ("Argentinien 2008") vor dem Präsidentenpalast
soll Buenos Aires immer noch den höchsten Lebensstandard von Südamerika haben.
Zumindest äußerlich geht das Leben normal weiter, auch gibt es wieder die Tango-Tänzer
in den Straßen. Auf dem Plaza de Mayo am Präsidentenpalast mit seinen
Balkonen feiern immer noch die Präsidenten ihre Wahlsiege mit ihren
jubelnden Anhängern, wie einst schon der schillernde Juan
Peron mit seiner Frau
Eva Duarte als Volkstribunin, ....
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die Massen
mitrissen.
Heute noch pilgern viele Argentinier zu ihrem Grab auf den Recoleta
Cemetery, der im Stile vom Pariser Père Lachaise angelegt ist. Viele
bedeutende Argentinier sind hier beigesetzt. Sehenswert ist auf jeden
Fall die Catedral
Metropolitana, eine der größten des Landes mit den
Wachwechseln am Grabmal
des Generals José de San Martin, Argentiniens größter Nationalheld.
Außerhalb der Kathedrale gibt es ihm zu Ehren zudem eine ewige Flamme.
Fast alle Besucher zieht es in den Stadtteil La
Boca, das Arbeiterviertel mit dem La Bombonera
Stadion wo früher Maradonna spielte. Ganz in der Nähe ist
das Caminito
am alten Hafenbecken, wo einst
Matrosen und Emigranten nach ihrer Ankunft wohnten. Sie strichen die Fassaden ihrer Wohnhäuser mit den
Überbleibseln der Schiffsfarben zu einem knallbunten "Farb-Patchwork".
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