Dezember 2011 

 

         ©

    

Menschen und Impressionen:  Buenos Aires:  ....  ( Argentinien >> )

               Alle Bilder vergrößerbar

 

 .... Die Bewohner der Millionen-Residenz an der Mündung des Rio de la Plata ("Silberfluss") versehen sich gern selbst mit dem Attribut im "Paris der neuen Welt" zu leben. Einmal war die Stadt der teuerste Fleck von ganz Südamerika, aber davon ist nach der extremen Abwertung des Pesos im Januar 2002 nichts geblieben und besonders die Mittelschicht kämpft um das schlichte Überleben. Aber trotz der täglichen politischen Demonstrationen ("Argentinien 2008") vor dem Präsidentenpalast soll Buenos Aires immer noch den höchsten Lebensstandard von Südamerika haben. Zumindest äußerlich geht das Leben normal weiter, auch gibt es wieder die Tango-Tänzer in den Straßen. Auf dem Plaza de Mayo am Präsidentenpalast mit seinen Balkonen feiern immer noch die Präsidenten ihre Wahlsiege mit ihren jubelnden Anhängern, wie einst schon der schillernde Juan Peron mit seiner Frau Eva  Duarte als Volkstribunin, ....

.... die Massen mitrissen. Heute noch pilgern viele Argentinier zu ihrem Grab auf den Recoleta Cemetery, der im Stile vom Pariser Père Lachaise angelegt ist. Viele bedeutende Argentinier sind hier beigesetzt. Sehenswert ist auf jeden Fall die Catedral Metropolitana, eine der größten des Landes mit den Wachwechseln am Grabmal des Generals José de San Martin, Argentiniens größter Nationalheld. Außerhalb der Kathedrale gibt es ihm zu Ehren zudem eine ewige Flamme. Fast alle Besucher zieht es in den Stadtteil La Boca,  das Arbeiterviertel mit dem La Bombonera Stadion wo früher Maradonna spielte. Ganz in der Nähe ist das Caminito am alten Hafenbecken, wo einst Matrosen und Emigranten nach ihrer Ankunft wohnten. Sie strichen die Fassaden ihrer Wohnhäuser mit den Überbleibseln der Schiffsfarben zu einem knallbunten "Farb-Patchwork".    

 

- Zum Seitenanfang