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Salta auf 1250m Höhe im äußeren Nordwesten von
Argentinien gelegen, war bereits im Inkareich ein wichtiger Knotenpunkt
der Inkatrails zwischen Peru/Bolivien, der Pampas im heutigen Argentinien
und nach Chile. Zur Zeit der Konquistadoren bekam es zentrale Bedeutung
zur Versorgung der Minenstädte (u.a. Potosi) mit Fleisch
und anderen Lebensmitteln. Als Lieferanten dienten die Konvente in
Argentinien und Paraquay, wie das in San Ignacio. In Salta
ist noch eine reiche und gut erhaltene Kolonialarchitektur vorhanden, wie
u.a. La Catedral, das Convento de San Bernardo
mit seinem wuchtigen Tor, die Iglesia San Francisco und das
spanische Cabildo, die alte Verwaltungszentrale .
Daneben gibt es ein reiches kulturelles Leben. Abends trifft man sich in
den schmucken Cafes und den zahlreichen Musiksälen.
Auf
halber Strecke nach Bolivien der Ruta40/9 in Richtung Norden überquert
man den südlichen Wendekreis des Steinbocks (Tropico
Capricornio).
Die dortige Provinz Jujuy an der
bolivianischen Grenze ist die ärmste von Argentinien. Trockene Täler
umgeben von 4000m hohen Bergen bestimmen das Bild. Einer der
Hauptattraktionen ist in Salta jetzt wieder, nachdem die
Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind, eine Fahrt mit dem Tren
a las Nubes ("Wolkenzug")
zur chilenischen Grenze. Die Fahrt durch
21 Tunnel, über 31 Stahlbrücken und 13 Viadukte, drei
"Spiralen" und zwei "Bahnschaukeln", bei
ständig wechselnden Landschaften, vorbei an den alten (wieder in Betrieb
genommenen)
Kupferminen und der Minenstadt San Antonio de los Cobres
(3800m hoch), ist ein unvergessliches Erlebnis. Mit 4575 m Höhe am höchsten
Punkt war sie einmal vor dem Bau der Tibetbahn die höchste Bahnstrecke
der Welt.
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