Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Salta: ....         ( Argentinien >> )

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 .... Salta auf 1250m Höhe im äußeren Nordwesten von Argentinien gelegen, war bereits im Inkareich ein wichtiger Knotenpunkt der Inkatrails zwischen Peru/Bolivien, der Pampas im heutigen Argentinien und nach Chile. Zur Zeit der Konquistadoren bekam es zentrale Bedeutung zur Versorgung der Minenstädte (u.a. Potosi) mit Fleisch und anderen Lebensmitteln. Als Lieferanten dienten die Konvente in Argentinien und Paraquay, wie das in San Ignacio. In Salta ist noch eine reiche und gut erhaltene Kolonialarchitektur vorhanden, wie u.a. La Catedral, das Convento de San Bernardo mit seinem wuchtigen Tor, die Iglesia San Francisco und das spanische Cabildo, die alte Verwaltungszentrale . Daneben gibt es ein reiches kulturelles Leben. Abends trifft man sich in den schmucken Cafes und den zahlreichen Musiksälen.

Auf halber Strecke nach Bolivien der Ruta40/9 in Richtung Norden überquert man den südlichen Wendekreis des Steinbocks (Tropico Capricornio). Die dortige Provinz Jujuy an der bolivianischen Grenze ist die ärmste von Argentinien. Trockene Täler umgeben von 4000m hohen Bergen bestimmen das Bild. Einer der Hauptattraktionen ist in Salta jetzt wieder, nachdem die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind, eine Fahrt mit dem Tren a las Nubes ("Wolkenzug") zur chilenischen Grenze. Die Fahrt durch 21 Tunnel, über 31 Stahlbrücken und 13 Viadukte, drei "Spiralen" und zwei "Bahnschaukeln", bei ständig wechselnden Landschaften, vorbei an den alten (wieder in Betrieb genommenen) Kupferminen und der Minenstadt San Antonio de los Cobres (3800m hoch), ist ein unvergessliches Erlebnis. Mit 4575 m Höhe am höchsten Punkt war sie einmal vor dem Bau der Tibetbahn die höchste Bahnstrecke der Welt. 

 

(Siehe auch Seite: Argentinien 2008)

 

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