Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen: Potosi, ...            ( Bolivien >> )

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Der Weg von Sucre nach Potosi und dann weiter Uyuni bis nach Chile ist einer der  abwechslungsreichsten von Bolivien. Der Zustand der Straße und Wege reicht von sehr gut bis zu Schotterpisten, die nur mit einem Allrad befahren werden können. Die Minenstadt Potosi (170.000 Einw.) ist mit 4065 m die höchstgelegene Großstadt der Welt (gegründet im 16. Jh.) und entsprechend der Höhenlage dauernd sehr kalt und zudem trocken. Sie verdankt ihre Existenz den einmal überreichen Silbervorkommen im Cerro Rico, der die Stadt mit 4830 m überragt. Zur Ader gelassen wird der Berg immer noch, der innen wie ein Schweizerkäse ist. Viele Mineros und ihre Familien wohnen weiterhin unter primitivsten Bedingungen direkt auf den Schächten. Inzwischen hat der Berg aufgrund der vielen (auch eingestürzten) Stollen und Tunnel rund 300 m an Höhe verloren. Zigtausende von Mineros (darunter viele Zwangs- arbeiter) fanden und finden immer noch  hier aufgrund der unmenschlichen Arbeitsbe- dingungen den Tod. Nach Edurdo Galeanos Buch "Die offenen Adern Lateinamerikas" hatten bis zum 18. Jh. acht Millionen Indigenos in den Bergwerken der Spanier ihr Leben gelassen. Noch heute bekämpfen die meisten Mineros (die Lebenserwartung beträgt nur 48 Jahre) ihre bedrückende Lebenssituation mit Alkohol, Nikotin und Coca-Kauen.

  

 

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