Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Sucre: ....  ( Bolivien >> )

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 .... Aufgrund der anhaltenden politischen Unruhen im Spätsommer 2008 entschieden wir uns Ostbolivien zu meiden. Mit Blick auf die landesweiten Straßenblockaden zogen wir das Flugzeug vor, um nach Sucre in Zentralbolivien zu kommen. Obwohl Sucre bereits seit der Zeit der Konquistadoren Hauptstadt (1538) ist, stellt es sich als ein ruhiges Provinzzentrum mit einigen historischen Kolonialbauten dar. Die quirlige Kapitale La Paz mit dem Regierungssitz ist weit entfernt. Sucre ist dagegen eher eine ländliche Stadt, in der man mit Ruhe bummeln und sich ausruhen kann. Mit rund 2800 m Höhe hat es stets ein angenehmes Klima zwischen 12-24°C. Seine Bedeutung hatte Sucre einst als Verwaltungsstadt insbesondere wegen dem nicht weit entfernten Potosi mit dessen Gold- und Silberminen. Deshalb wurde hier auch von den Spaniern eine der ersten Universitäten Südamerikas gegründet. Nach und nach verlor Sucre aber ab dem 19.Jh. alle Hauptstadtfunktionen an La Paz

   

 

Einmal im Jahr allerdings, jeweils am 8. September, zieht die Stadt die ganze Aufmerksamkeit des Landes auf sich. Auf allen nationalen Fernsehkanälen wird von der Fiesta de la Virgen de Guadelupe berichtet. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht ziehen Gruppen aus der ganzen Region mit tradi- tionellen Quechua-Liedern und Musik

in historischen Trachten durch die Stadt. Am Plaza Mayo vor der Kathedrale wird bei der Prozession der Stadtheiligen gehuldigt. Das Bildnis der Madonna ist dem im Kloster Guadelupe in Spanien nachempfunden und ist mit unschätzbaren Werten bedeckt, die von Pilgern aus ganz Südamerika im Laufe der Jahrhunderte gestiftet wurden.    
          

 

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