Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Arica: ....               ( Chile >> )

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 .... Im Herbst 2008 hatten wir uns entschlossen, die Reise in Bolivien wegen der instabilen politischen Lage abzukürzen und stattdessen von San Pedro de Atacama nach Arica (13-14h) zu fahren. Die Reise dorthin führt durch die Precordillieren der Atacama und dann die Panamericana hinauf in Richtung Peru. Für uns besonders nach den eher schlechten Bussen in Bolivien, die erste Gelegenheit das gute Bussystem von Chile zu genießen. Die Atacama wechselt ständig das Bild. Bergstrecken, trockene Wüstenabschnitte mit Oasen wechseln sich ab. Immer wieder beeindrucken die einsamen Dörfer mit ihren kleinen Kirchen und den eher gespenstisch wirkenden Friedhöfen. Arica liegt 20 km vor der peruanischen Grenze. Trotz großstädtischer Struktur ist sie nur eine Oasen-Stadt am nördlichen Ende der chilenischen Panamericana mit guter Straßenanbindung auch nach Bolivien bis nach La Paz im Osten. Von dort kamen einst die Incas bereits an die Pazifik-Küste. Ein nationales Denkmal ist der El Morro de Arica, ein dunkelbrauner, 110 m hoher Felsbrocken mitten in der Stadt. Im Pazifik-Krieg 1880 erstürmten chilenische Soldaten den Festungsfelsen, vertrieben die peruanisch-bolivianischen Truppen und gliederten den ganzen Küstenabschnitt in Chile ein. Bolivien verlor dadurch bis heute seinen einzigen Zugang zum Meer. Das bekannteste Gebäude der Stadt ist die vom Franzosen Gustave Eiffel ganz aus Stahl gebaute Iglesia San Marcos. Die Schulfeste auf dem zentralen Plaza Colon spiegeln die indogenen und hispanischen Wurzeln der Bevölkerung wieder. Wegen der Überfischung der Küstengewässer und im nahen Humboldt-Strom kommen immer mehr Seelöwen, Robben und Pelikane bis in den Fischereihafen, um sich von den hier anfallenden Fischabfällen zu ernähren.

 

 

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