Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  La Serena: ....            ( Chile >> )

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 .... Von Arica nach Santiago de Chile sind es über 2000 km mit dem Bus. Nahezu endlos schlängelt sich die Panamericana, manchmal stundenlang schnurgerade, zwischen Küste und den westlichen Kordillieren der Anden, durch eine einsame meistens trockene und beinahe menschenfeindliche  Atacama-Wüste. Nur wenige Minenstädte zur Kupfergewinnung und anderer Mineralien unterbrechen die Einöde. Nach einem der seltenen Regenfälle scheint die Natur in wenigen Tagen zu explodieren und die Wüste bedeckt sich mit einem Teppich von Gewächsen und Blüten, die sonst wie scheinbar vertrocknet im Sand oder Fels liegen. Wir hatten Glück dieses in La Serena  zu erleben, wo nördlich von Santiago de Chile die Atacama endet. Auch für die Chilenen ist es ein seltenes Naturspektakel, sie fahren in die Wüste um die seltene Blütenpracht zu genießen. Manchmal dauert es Jahre bis die Wüste wieder zur Blüte kommt. La Serena gilt als Badeort,  aber der nahe vorbei fließende Humboldt-Strom (4-7°C) hält die Begeisterung zum Schwimmen im Meer in Grenzen. Die größte Attraktion der Gegend ist das 78km nördlich gelegene Reserva Nacional Pingüino de Humboldt. Im 860 Hektar großen Reservat mit vorgelagerten Inseln kann man Zigtausende Meeresbewohner und Vögel sehen. Darunter die seltenen Humboldt-Pinguine. Ein stabiler Magen vorausgesetzt kann man mit kleinen, wackligen Nussschalen zu den wellenumbrandeten, schroffen Inseln hinausfahren und die Tier- und Vogelwelt bewundern. Der von der Arktis kommende, wegen seiner Kälte sauerstoffreiche Humboldt-Strom, stellt mit seinem Fischreichtum ihr Überleben sicher. Er gilt (noch, wie lange?) als fisch- und artenreichstes Gewässer der Erde, wenn auch durch den Klimawandel und die exzessive Überfischung bedroht.

 

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