Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Lauca Nationalpark: ....      ( Chile >> )

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 .... Wir wollten von Arica aus den Lauca NP an der Grenze nach Bolivien besuchen. Das war im Herbst 2008 der Hauptgrund für die Reise in den äußersten Norden von Chile  gewesen. Es ist nicht die besondere Höhe (zwischen 3000 und 6000m) des Parks, die viele Besucher anzieht, er bietet vielmehr einige der spektakulärsten Landschaften und Altiplano-Gebiete in den Anden mit seinen schneebedeckten Vulkanen, glitzernden Bergseen und isolierte, heiße vulkanische Quellen. Es gibt zudem noch eine Vielzahl von kleinen Hochlanddörfern und große Vielfalt von Wildtieren, wie die größte noch vorhandene Population von Vicuñas und den Viscachas einem hasenähnlichen Beuteltier. Die beiden Hauptziele neben den wilden Vicuña- und domestizierten Lama-Herden sind der Lago Chungará überragt von dem perfekten Vulkankegel des Parinacota (6350m)  und das Naturmonument Salar de Surire 

mit Tausenden von Flamingos und vielen heißen Quellen, umrahmt von hohen Bergen an der Grenze nach Bolivien. Die gazellenartigen, feingliedrigen Vicuñas ist die am höchsten lebende Lama-Art der Anden. In der Regel leben sie oberhalb von ca. 4000m. Um auch in diesen extremen Höhen mit weniger als 50%-Normalsauerstoffgehalt überleben zu können, haben sie eine andere Blutzusammensetzung mit einem höheren Gehalt an roten Blutkörperchen entwickelt. Wir übernachteten wie die meisten Besucher des Lauca NP in Putre dem letzten bedeutenden Ort vor der Grenze nach Bolivien. Ein idealer Ort (wenn auch eisig kalt am Abend und in der Nacht) um sich an die Höhe zu akklimatisieren. Schon die Inca-Trecks zogen hier durch in Richtung des Pazifik. Die Konquistadoren gründeten einst den Ort zur einfachen Kontrolle der indogenen Bevölkerung und deren Wanderungen.

 

 

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