|
|
....
Nach dem Passieren des bolivanischen (gottverlassenen)
Grenzpostens auf 4000 m Höhe geht es hinab zum chilenischen San
Pedro de Atacama, das auf "nur" noch 2440 m liegt. Für
uns, nach dem wir uns über einen Monat auf einer Höhe um die 4000 m
bewegt hatten, erstmal Gelegenheit durchzuatmen und uns auszuruhen. Das
einstmals einsame Oasen-Dorf hat sich in den letzten zehn Jahren zum
nordchilenischen Treffpunkt für Traveller und Touristengruppen
entwickelt. Ist es doch Ausgangspunkt für einige spektakuläre
Landschaften, die Nordchile und die nördliche Atacama-Wüste zu bieten
hat. Ähnlich wie im Südwesten von Bolivien gibt es Lagunen mit Flamingos
und Salzflächen umrahmt von hohen Bergen. Von überall grüßt der für
die Incas heilige, symmetrische Vulkan Licancábur (59516m)
über die Region. Die Sonnenuntergänge im Valle de la Luna
sind berühmt. Hauptmagnet für die zahlreichen Besucher sind aber die
Geysire auf dem El Tatio auf 4300 m Höhe. Es ist das
höchste Geysir-Feld der Welt. Um sie zu sehen muss man allerdings früh
aufstehen (4 Uhr), denn nur morgens, wenn es noch sehr kalt ist (bis zu
-20°C), sind sie im Sonnenaufgang mit voller Pracht zu sehen. Um 9 Uhr,
wenn die Temperatur steigt, ist schon alles vorüber.
|
|