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Im Herbst 2008 war für uns Santiago de Chile nur
Zwischenstation auf dem Weg nach und von der Osterinsel sowie nach Valparaiso,
bevor wir Chile in Richtung Mendoza/Argentinien verließen.
Die chilenische Hauptstadt liegt in einem Talkessel, im Osten begrenzt
durch die schneebedeckte Bergkette der Anden, darunter verschiedene
Sechstausender in deren Schatten Schigebiete liegen. Im Herzen der Stadt
ist der zentrale Plaza
de Armas von gepflegten Bauten der Kolonialarchitektur
umgeben. Darunter der Simon Bolivar gewidmeten Brunnen,
das alte
Postgebäude und Iglesia
de San Francisco, die größte Kathedrale von Chile.
Auf dem Platz treffen sich am Abend die Schachfreunde. Um den Platz ist
eine riesige Fußgängerzone, mit Restaurants für die Angestellten der
dortigen Bürotürme für die Wirtschaft und Verwaltung des Landes.
Unweit davon ist mit dem Palacio
La Moneda der Sitz des Staatspräsidenten. Hier kam 1973 der
erste frei gewählte marxistische Präsident der Welt, Salvador
Allende,
bei einem Militärputsch zu Tode. Heute, nach der Rückkehr zur Demokratie,
lassen sich davor Schulklassen beim Hauptstadtbesuch fotografieren. Das
unter General
Pinochet's harter und grausamer Militärdiktatur errichtete
protzige neue Parlamentsgebäude
des Landes befindet sich im nahen Valparaiso.
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