Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Die Stadt "Old Dali" in Yünnan ...

 

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..  mit ihrem Wahrzeichen, den bereits von der Ferne sichtbaren Stufenpagoden, ist das Eingangstor für den traditionellen Landweg vom Süden nach Tibet. Er führte einst von hier, über Lijiang, Zhongdian, in das karge vom lamaistische Buddhismus geprägte Kernhochland von Tibet. Immer noch kann man von hier, in anstrengenden ein bis zwei Wochen (Sofern es die Behörden zulassen, was sich von Tag zu Tag je nach innenpolitischer Lage ändern kann!), über Land bis nach Lhasa reisen. 

 Für fünf Jahrhunderte, als Yünnan sich noch selbst verwaltete, war Dali das politische Zentrum. Die durch dicke Festungsmauern umgebende Altstadt behält ihre historische Atmosphäre, zumal sie immer noch stark von verschiedenen ethnischen Minoritäten geprägt ist. Wenn auch in den letzten Jahren von  farbenprächtigen "Bai"-Mädchen geführte chinesische Busgruppen das Gewühle der Altstadt mit bestimmen. Es ist und bleibt dennoch ein guter Ort um, einige Tage von Reiseanstrengungen zu entspannen.

 

 

Dali liegt an der südwestlichen Ecke des Erhai Sees auf einer Höhe von 1900 Meter. Der einstige Fischreichtum des Sees hat in den letzten Jahren wegen der industriellen Abwässer und der Überdüngung stark gelitten. Dennoch gehen noch einige wenige Kormoran-Fischer ihrem Jahrhunderte alten Gewerbe nach. Die domestizierten Vögel tauchen und bringen die  ... 

.... größeren Fische zum Boot zurück, wo diese vom Fischer dem teilweise zugeschnürten Hals entnommen werden. Eine spektakuläre Fangtechnik! Viel stärker aber als der zurückgehende Fischfang bestimmt der Reisanbau das Leben der Menschen im Talbecken. Besonders zu der Herbsternte (Ende September) eine anstrengende, sklavisch anmutende Arbeit, die die Achtung für die sprichwörtliche "Hand voll Reis" erhöht.

     

 

 

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