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Wenn von Indien als dem Land der extremen Kontraste und dramatischen
sozialem Gefälle gesprochen wird, gilt dies insbesondere für die
Megastädte wie Bombay,
Kalkutta
und vor allen Dingen auch für die Hauptstadt Delhi.
Jahrzehntelange Landflucht verarmter Kulis hat die Bevölkerungszahl
inzwischen auf geschätzte 15 Millionen Einwohner aufgespült. Es wird
geschätzt, dass in Old Delhi im Bereich des Central
Station ca. eine halbe Million Menschen buchstäblich auf der
Straße dahinvegetieren. Das Leben hier ist durch humanitäre
Abstürze, Kinderarbeit
und Kampf ums Überleben in "Dreck, Schutt und
Müll" (s.o.
Tribune) gekennzeichnet. Verschärft wird das ganze zur Zeit
(2010) durch den Bau einer Metro,
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wodurch die Altstadt nahezu umgepflügt wird, Hunderttausende verdrängt
und im Stadt- gebiet verschoben werden. Heute ist Delhi in zwei
Hauptgebiete unterteilt. Einerseits Old Delhi, die alte Stadt der Mogule
mit ihrem turbulentem Leben um Central Station, der großen Moschee
und dem Red
Fort, auf der anderen Seite die "Capital
New Delhi" mit den Regierungs- und Verwaltungsgebäuden,
Banken und den Tophotels. Hier ist auch der ...
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Marmorbau des Bangla
Sahib Gurudwara, der größte Sikh-Tempel der Stadt (s.u.).
Außer- halb liegt der Raj-ghat
die Verbrennungsstädte für bedeutende Inder darunter auch die von Mahatma
Gandhi, dem "Vater Indiens". Man
sollte Delhi möglichst zu Fuß erkunden und sich unter die Menschen
mischen, manchmal harte aber unvergessliche Eindrücken sind gewiss.
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