Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Dharamsala / McLeod Ganj:   )

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Dharamsala oder besser gesagt der höher gelegene Ortsteil McLeod Ganj ist eines der reizvollsten und meistbesuchten Reiseziele von Nordindien. Lebt und arbeitet doch hier der vor über 50 Jahre aus Tibet geflüchtete 16. Dalai Lama mit seiner Exilregierung. Seitdem hat sich die ehemalige Sommerfrische der britischen Kolonialherren in eine tibetische Enklave verwandelt. Dreiviertel der 4000 Einwohner sind geflüchtete Tibeter und Ihre Nachkommen. Sie und Ihre kulturellen Symbole prägen das Ortsbild und die ganze Gegend. Viele von Ihnen sind bereits vor Jahrzehnten, zum Teil schon als Kinder, über die Berge des Himalaya  vor den Chinesen nach Indien geflüchtet. Die Berichte und Bücher über diese Todesmärsche - meistens im Winter wenn die Bäche noch gefroren sind - füllen Regalwände. Noch heute empfängt der Dalai Lama einmal im Monat neu angekommene Flüchtlinge aus Tibet. Das gut eingerichtete Museum in McLeod Ganj vermittelt einen umfassenden Eindruck über die Leidensgeschichte der Tibeter. In McLeod Ganj unterhält die tibetische Exilregierung mit Hilfe internationaler Sponsoren eine Schule mit Internat für ca. 2000 Kinder. Darunter auch ein extra Gebäude nur für zukünftige Mönche, die von den anderen Kindern getrennt beschult und erzogen werden. Es gibt acht Schulzentren und auch Universitäten für Exil-Tibeter in Indien.  Zum Zeitpunkt unseres Besuches war ein verheerendes Erdbeben in Tibet, was natürlich hier mit besonderer Anteilnahme auf den täglichen Wandzeitungen verfolgt wurde. 

 

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