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Die
indisch
geprägte gleichnamige Republik im indischen Ozean gelegen gilt als die
politisch
stabilste und wirtschaftlich erfolgreichste Nation Afrikas. Wenn auch
der Zuckerrohranbau
immer noch sofort ins Auge fällt und den Agrarbereich dominiert, hat er
doch an wirtschaftlicher Bedeutung verloren. Tourismus und der
Kapitalverkehr der Banken als Bindglied zwischen Afrika und den westlichen
und asiatischen Bankenmetropolen hat die Zuckerproduktion vom ersten Platz
gedrängt. Mauritius wird oft als Beispiel einer intakten multikulturellen
Gesellschaft angeführt. Vordergründig scheinen die Nachkommen der hinduistischen
Immigranten, die zugewanderten Moslems und die Kreolen friedlich zusammen zu leben. Die sozialen Unruhen der
Jahrhundertwende
als
die unterprivilegierte Gruppe der Kreolen, besonders nach dem Tode des
nationalen Pop-Idols "Aka
Kaya" mehr Rechte für sich einforderte, scheinen überwunden,
nachdem die wirtschaftliche und politische indisch dominierte
Führungselite den Minderheiten mehr Chancen eröffneten. Der Eindruck
herrscht vor, dass Respekt gegenüber anderen und besonders religiöse
Toleranz das Zusammenleben beherrschen. Grundlage dafür ist das
Schulsystem indem neben der Landesprache Creole,
Englisch und Französisch gelehrt wird. Ein gutes Schulsystem, eine
fremdenfreundliche Bevölkerung, da beinahe alle irgendeinen Migrationshintergrund
haben, sind ein Schlüssel für den Erfolg der Sonneninsel als Ziel eines qualitativ hochwertigen Badetourismus.
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