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Der Besuch des Colca-Canyons ist eines der attraktivsten Naturereignisse
bei einer Reise durch Peru. Der Nationalpark liegt ca. 150 km nördlich von
Arequipa.
Man sagt der Schlucht des Colca nach, dass sie noch gewaltiger ist als der
Grand Canyon in den USA. Er gräbt sich an einigen Stellen bis zu 1200 m tief
durch die Berge. Dies ist aber nicht der Hauptgrund, weshalb es viele
Besucher dahin zieht. Der Colca-Canyon ist noch eine der wenigen
Möglichkeiten die Anden-Kondore in natürlicher Umgebung zu sehen, wenn
sie am Vormittag vom Tal zum höchsten Punkt des Canyons, dem Cruz del
Condor, aufsteigen. Der Kondor
war für die Inkas ein heiliger Vogel, der die Toten auf seinen Schwingen in den Himmel
zu den Göttern (Sonne und Mond) trägt. Sie wurden deshalb verehrt, angebetet und ihnen wurde geopfert. Fährt
man von Arequipa zum Canyon sollte man in Chivay
übernachten, so hat man Zeit einige Anden-Pueblos zu besuchen und etwas
von dem Leben der einheimischen
indogenen Bevölkerung aufzunehmen. Die Frauen der Gegend verkaufen
entlang des Weges Selbstgestricktes gegen die Kälte. Der
Weg dahin führt durch die Pampas Cañahuas, wo es viele Alpakas,
Lamas und Vicuñas gibt und über den 4950 m hohen
Patapampa-Pass. Über große Strecken fährt man durch weitgehend
unberührte Natur.

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