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Dezember
2011
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Menschen und
Impressionen: Cusco, ...
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Peru >>
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die in 3430 m Höhe gelegene alte Inka- Hauptstadt ist nicht nur
die schönste und abwechs- lungsreichste Stadt Perus, sondern auch wegen
ihrer historischen Bedeutung die wohl interessanteste Stadt von ganz
Südamerika. Hier war einst das Zentrum und Herz des Inka-Reichs. Für die
Inkas der "Nabel der Welt", wovon sich ihr Imperium über
tausende von Kilometern in alle Himmelsrichtungen ausbreitete,
mächtiger und wohl auch reicher als das alte Rom. Von hier dehnte sich
ihr Herrschaftsgebiet im Norden bis nach Ecuador und im Süden bis nach
Chile aus. Die königlichen Paläste der Stadt waren einst mit getriebenem
Gold verkleidet. Man kann heute nur noch erahnen, wie Cusco einmal
ausgesehen hat, als die goldgierigen Spanier unter der Führung des
ehemaligen Schweinehirts Pizarro die Stadt eroberten, die
Inka-Führungsschicht umbrachten, deren Tempel und Paläste schleiften,
auf deren Grundmauern und Fundamente katholische Kathedralen und Klöster
bauten, die Goldschätze einschmolzen und nach Spanien schafften. Eines
der großen kulturellen Verbrechen in der Geschichte.
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Heute
ist Cusco das größte touristische Zentrum von Peru, nicht
zuletzt wegen dem nahen Machu
Picchu. Wenn auch der größte Teil
der Inka-Kultur für immer und unwiederbringlich verloren ist, lohnt sich
ein Aufenthalt von mehreren Tagen in der Stadt. Durchwandert man sie stößt
man auf Schritt und Tritt auf Relikte der Inkas
und deren Geschichte. Die Kathedralen und Klöster mussten in den
letzten 400-500 Jahren aufgrund von Erdbeben wiederholt aufgebaut und
renoviert werden, aber die wuchtigen Grundmauern der Inkas haben diese
Naturkatastrophen immer überstanden. Mit Stolz verweisen Fremdenführer
mit indogenen Wurzeln auf die Baukunst und die Kultur ihrer Vorfahren. Um
dem zentralen "Plaza de Armas", wo sich einst auch das
Verwaltungszentrum der Konquistadoren befand (bis Lima Hauptstadt mit Sitz
des spanischen Vizekönigs wurde), werden die alten Kolonialbauten und die
Rudimente der Inka-Paläste sorgfältig gepflegt und geben ein
beeindruckendes Gesamtbild ab. Fast jedes Wochenende finden hier Umzüge
und Prozessionen statt, bei denen die indogenen Bewohner der Stadt und der
Umgebung heute wieder mit Stolz ihre alten farbenprächtigen Trachten
tragen.
(Siehe
auch YouTube: "El Condor Pasa")

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