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Tausende
von Besuchern pilgern täglich zum Machu Picchu. Birgt doch die Region die
einzige intakte urbane Ansiedlung der Inkas, die nicht zerstört wurde, da
sie von den spanischen Konquistadoren nicht gefunden wurde. Erst Anfang
des zwanzigsten Jahrhunderts wurde sie von dem Abenteurer Hiram Bingham von der Yale
Universität (USA) für die Wissenschaft wiederentdeckt. Aber alle
Ausgrabungsfunden, einschließlich aller gefundenen Mumien, brachte man in
rund 200 Kisten in einer Blitzaktion mit Schiffen nach Amerika, sodass
heute am Machu Picchu und in Lima keine Funde von dort gesehen werden
können. Man muss in die USA reisen, um sie zu sehen. Kommentar unseres
indogenen Führers: "Another one of the criminal acts in our
inka-history". Will man zum Machu Picchu, muss man weiterhin entweder
den Zug (links) nehmen oder dem alten Inka-Trail
(rechts) zu Fuß
folgen. Letzteres ist ein mehrtägiges, kraftzehrendes Unterfangen,
da er über Pässe bis zu 5000 m Höhe führt. Wie auch immer, man sollte
zumindest eine Nacht in am Fuße des Machu Picchu in Aguas Calientes
übernachten, um die einmalige Atmosphäre der Inka-Festung in Ruhe am frühen Morgen
zu genießen, bevor die Touistenmassen mit den
Sonderzügen aus dem vier Stunden entfernten Cusco ankommen.
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