
|
..
Linien, Flächen und Tierdarstellungen auf einer
riesigen, hellen Wüstenfläche mit dunklen Lavasteinen locken Tausende von Besucher nach
Nasca.
Nicht nur wegen Dänikens fantasievollen Deutungsversuchen, die nichts mit
der Historie zu tun haben. Wie von der Dresdenerin Maria Reiche (o.l.)
erforscht,
sind es sakrale
Zeichen und Linien der Inkas, u.a. für astronomische Richtungen für
Sonnen- stände und
Mondaufgänge im Jahr. Die Linien, Flächen und Figuren sind so groß, dass sie von der Erde nicht
als solche erkannt werden können, auch nur unvollkommen vom Aussichtsturm,
der am Rande der Panamericana extra dafür erbaut wurde. Diese führt (leider) mitten
durch die Geoglyphen. Besucher mit stabilen Mägen können ein Kleinflugzeug nehmen, um sie
von oben zu erkennen. Da
neben sind die Gräberfelder mit den Mumien der Nasca-Kultur (Pre-Inka,
200-800 n.Chr.) ein Ziel. Nasca ist zudem ein Zentrum des Goldabbaus, das
immer noch unter mittelalterlichen Arbeitsbedingungen
gewonnen wird.

|
|