Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Evora: ....   (siehe Nr.11 >>  .

   

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... Malerisch erstreckt sich die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz zwischen Lissabon und spanischer Grenze auf einer flachen Anhöhe. Die fast ganz von einer  Ringmauer umgebene Universitäts- und Kulturstadt wird zu den schönsten Städten Portugals gezählt und ist ein guter erster Halt, wenn man von Spanien kommt. Sie wird wegen ihrer vielen mittelalterlichen-maurischen Baudenkmäler auch Cidade Museu (Museumsstadt) genannt und ist als Weltkulturerbe geschützt.

    

         

In einer vermutlich im 16. Jahrhundert von einem Franziskanermönch angelegten Knochenkapelle (Capela dos Ossos) im Stadtzentrum sind auf den Wänden, an den Säulen und Kapitälen die Gebeine von mehr als 5000 Toten "eingearbeitet" und zur Schau gestellt. Man nimmt an, dass sie die sterblichen Überreste von Spendern und Förderern der Sakralbauten der Stadt sind. Darunter auch der mumifizierte Körper eines "verfluchten Ehemannes", wie die Legende erzählt. Es gibt einige makabre Kapellen dieser Art in Portugal, die von Evora ist die Bekannteste und Größte. 

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