Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  Cordoba: ....  ( Andalusien >> )

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 .... Die Mezquita-Catedral (Moschee-Kathedrale) ist das Produkt und Symbol einer Epoche, in der sich das Christentum des muslimischen Spaniens bemächtigte, eines der beeindruckendsten Bauwerke Andalusiens. Als große Moschee war sie von hohem künstlerischen Rang. Sie ersparte eine Hadsch nach Mekka, deren Moschee als einzige noch größer und mächtiger war. Der Bau misst 174 mal 134 Meter. Von den 1409 Säulen blieben nach der katholischen Umwidmung 900 erhalten, die sich zu einem steinernen Palmenwald staffeln. Ins Zentrum der Moschee pflanzte das christianisierte Cordoba eine im Renaissancestil errichtete wuchtige Kirche. Selbst Karl V. zeigte sich nach der Fertigstellung bei der ersten Besichtigung entsetzt: "Ihr habt gebaut, was man überall bauen kann, doch ihr habt zerstört, was einzig in der Welt war". Tatsächlich scheint es, als hätten die christliche Bauherren versucht, den Glanz der Moschee zu brechen, ohne dabei den Mut aufzubringen, die erhabene religiöse Stätte ganz zu zerstören.  

  

   

   

    Der Innenhof, wo früher die Waschstellen der Moschee waren, ist jetzt mit Zitrusbäumen und Palmen bepflanzt. Hier ist auch der 93 Meter hohe christliche Glockenturm anstatt des Minaretts errichtet worden. Er überragt die Juderia ("Jüdisches Viertel"). Die Juden hatten einst die Ankunft der Mauren begrüßt, hatten sie sich doch von ihnen eine Verbesserung ihrer Lebensumstände versprochen. Lange Zeit war das Zusammenleben der Religionsgemeinschaften unter dem Kalifat von Toleranz und kultureller Verständigung geprägt. In der Folge der Reconquista und den Auswirkungen der "heiligen Kriege" wurden Juden (und Mauren) die nicht konvertierten vertrieben und selbst "Conversos" vor die meist tödlich endenden Gerichte der Inquisition geschleift. 

        

 

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