Dezember 2011 

 

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Menschen und Impressionen:  El Escorial,  ..    (siehe Nr.8 >>  .

   

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... als Klosterschloss errichtet, gilt abwechselnd als "achtes Weltwunder", "monotone Symphonie aus Stein" oder als "architektonischer Albtraum". Es wurde einst von Felipe II als Grabstätte für seinen Vater  gebaut. Der monumentale Gebäudekomplex aus grauem Granit misst 208 mal 161 Meter und hat 15 Kreuzgänge, 16 Patios, 13 Oratorien, diverse Palasträume, 300 Mönchszellen, 86 Treppenaufgänge, 2673 Fenster und 1200 Türe. Die Gänge zusammen messen 16 Kilometer. Unter der Hauptkirche befindet sich ein großes Mausoleum, indem die meisten spanischen Könige, ihre Frauen und unverheiratete Kinder beigesetzt sind. Eine Besichtigung der Gesamtanlage einschließlich der Bibliothek (links) dauert Stunden. 

 

    

  

13 km vom Escorial entfernt, auf dem Wege nach Madrid, liegt eine monumentale Gedenkstätte der Falangisten (Santa Cruz de los Caidos) für Franco und für im Spanischen Bürgerkrieg Gefallene. Zeitweilig arbeiteten seit 1940 bis zu 20.000 zwangsverpflichtete Republikaner aus dem Bürgerkrieg an der gigantischen Basilika, bis sie 1958 fertiggestellt wurde.  Wie ein Tunnel ist das Kirchenschiff 262 Meter lang und 41 Meter breit in einen Berg hinein gesprengt. Zahlreiche Gefangene fielen den grausamen Bedingungen auf der Baustelle zum Opfer. Franco wurde im Zentrum unter dem von weitem sichtbaren 150 Meter hohem Betonkreuz beigesetzt. Der Ort bleibt weiterhin ein Wallfahrtsort von den ultrarechten Anhängern des Caudillo.

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